Waldbrand Lübtheen 2019


Am Sonntag, den 30.06.2019 wurden wir zusammen mit unseren Kameraden aus Kühlungsborn und Kröpelin im Rahmen des erweiterten Löschzuges Nord des Landkreises Rostock (folglich ELZ Nord genannt) zur Großschadenslage - Waldbrand nach Lübtheen in den Landkreis Ludwigslust-Parchim alarmiert. Nach dem Voralarm um 22.09 Uhr sammelten sich die Einsatzkräfte gegen 22.30 Uhr am Neubukower Gerätehaus, um dann gegen 22.45 Uhr ins Waldbrand-Krisengebiet bei Lübtheen zu starten.
Nachdem wir gegen 01.00 Uhr im Bereitstellungsraum (folglich BSR genannt) in Lübtheen eintrafen, stärkten wir uns für unseren ersten Einsatzauftrag. Dieser erfolgte ab ca. 3.00 Uhr in der evakuierten Ortslage Alt Jabel. Hier schützten wir das Dorf mittels einer Riegelstellung, um das Übergreifen des Waldbrandes auf die Wohnhäuser zu verhindern. Nach unserem 12-stündigen Einsatz wurden wir von frischen Kräften abgelöst und begaben uns zurück in den BSR. Anschließend fuhren wir für unsere Erholungspause in die Ernst-Moritz-Arndt-Kaserne nach Hagenow. Geschlafen haben wir in einer durch das THW mit Feldbetten bestückten Turnhalle der Kaserne. Gegen 3.30 Uhr war die Nacht für den ELZ Nord dann wieder vorbei. Nach dem Frühstück standen wir gegen 5.00 Uhr im BSR Lübtheen bereit. Unser nächster Einsatzauftrag führte uns in die über Nacht evakuierte Ortslage Volzrade. Hier errichteten wir eine Bereitschaftsriegelstellung und waren zuständig für die Befüllung des 12 .000 Liter-Flugfeldlöschfahrzeuges der Berliner Flughafenfeuerwehr.
Nach unserer Ablösung durch frische Kräfte begaben wir uns gegen 19.00 Uhr vorerst für eine 36-stündige Ruhepause zum Heimatstandort. Eine erneute Alarmierung des ELZ Nord erfolgte nicht, da die Taktiken der Einsatzleitung vor Ort glücklicherweise wachsenden Erfolg brachten und die freiwilligen Einsatzkräfte zunehmend durch Einheiten des Bundes ersetzt wurden.

Wir bedanken uns bei allen mitwirkenden Einheiten für einen reibungslosen sowie sehr guten kameradschaftlichen Einsatzablauf! #wirsindeinteam

Lesen Sie hier den Bericht der Ostsee-Zeitung vom 04.07.2019

Aktive Gruppe

Übungsabend 28.06.2019

Am 28. Juni 2019 stand das Üben mit der Fahrzeugwinde vom HLF und den Lufthebern auf dem Plan. Hierzu wurde ein Szenario auf dem Gelände vom Bauhof im Keneser Tor vorbereitet. Die beiden Gruppen fanden hier einen umgestürzten Container vor, den es galt aufzurichten. Mittels Luftheber wurde der Container aufgerichtet. Während des Aufrichtens fand ein Unterbauen am Container statt, damit dieser nicht wieder umfallen konnte. Dazu setzten die Kameraden verschiedene Holzelemente ein. Im oberen Bereich des Containers wurden Rundschlingen befestigt und mit der Seilwinde verbunden. Dadurch sollte ein unkontrolliertes Überschlagen des Containers verhindert werden.

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Ganztagsausbildung-Atemschutz am 25.05.2019

Am Samstag, den 25.05.2019 führten die Kameradinnen und Kameraden eine Ganztagsausbildung mit dem Themenschwerpunkt Atemschutz durch.

Pünktlich um 8.00 Uhr eröffnete der stellv. Wehrführer Matthias Klan den Ausbildungstag. Wir starteten mit einer Theoriestunde, in welcher wir zum einen die theoretischen Grundlagen des Atemschutzes festigten und zum anderen in die Thematik Atemschutznotfall eingeführt wurden.

Nach einer kurzen Frühstückspause gingen wir zum praktischen Teil des Ausbildungstages über. An vier Stationen wurden nun abwechselnd verschiedene Themen vermittelt. An der ersten Station war das Ziel, unter schwerem Atemschutz einen Belastungsparcours zu überwinden. Es mussten u.a. Kriechtunnel und Leiterwand überwunden, Kanister getragen sowie Autoreifen mit einem Vorschlaghammer bewegt werden. An der zweiten Station galt es bei völliger Dunkelheit das Atemschutzgerät während der Benutzung abzunehmen und einsatzbereit wieder aufzusetzen. Das Ausrüsten mit Atemschutz auf Zeit übten wir bei simulierten Einsatzfahrten an Station 3.

Nach dem Mittagessen stand die vierte Station - das Atemschutznotfalltraining auf dem Plan. Ein wichtiges und komplexes Thema. Zu Beginn wurde die in diesem Jahr neu angeschaffte Sicherheitstrupp- oder auch Atemschutznotfalltasche vorgestellt. Nach dem anschließenden praktischen Grundlagen- und Reaktionstraining führten wir hier auch mehrere Atemschutznotfallübungen durch.

Gegen 16.00 Uhr beendeten wir die Ganztagsausbildung mit durchweg positivem Feedback. Es war für alle Beteiligten ein lehrreicher und spannender Tag, den wir in Zukunft sicher auch mit anderen Themenschwerpunkten wiederholen werden.

Hindernisparcours

Notfall

Dekontaminationsausbildung 6.4.2019

Am 6. April 2019 fand an der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Rostock in Kägsdorf eine Ausbildung zum Thema Dekontamination von Fahrzeugen statt. Hieran nahmen unsere Kräfte teil. An diesem Tag ging es darum, den Umgang mit der vorhandenen Technik zu üben, diese aufzubauen und zu bedienen.